Chaos ist ein Konzept, das manche Menschen nervös macht. Für die neuseeländische Illustratorin Ellie Compton ist Chaos jedoch eine Quelle der Schönheit, Faszination, Energie und des Lebens, die sie in ihren skurrilen, detailreichen Querschnittszeichnungen einfängt.
Ellie, die sich selbst als „Chaosmacherin“ bezeichnet, hat eine ganz eigene Geschichte, die perfekt zu ihrem Ansatz passt. Während ihres Architekturstudiums konzentrierte sich ihre Abschlussarbeit auf architektonische Querschnitte, die sie zu ihrer ganz eigenen Kunstform weiterentwickelte. Sie reichte ihre Bilder bei einem Zeichenwettbewerb in Neuseeland ein und erreichte das Finale. Anschließend begann sie neben ihrer Architekturtätigkeit Illustrationen für Kunden zu erstellen. 2020 machte sie sich als Künstlerin und Illustratorin selbstständig und arbeitet seitdem für digitale und Printmedien, Merchandise-Artikel und Wandmalereien. Ihre Kunden lieben es, wie Ellies Bilder selbst die kleinsten Details ihrer Abläufe zum Leben erwecken – es ist amüsant, anregend und sogar befreiend für sie. Architektur und Steampunk gehören zu Ellies größten Inspirationsquellen. Sie ist fasziniert von der Mechanik alltäglicher Dinge, von Booten und Gebäuden bis hin zu ganzen Städten.
Ansatz
Durch den Einsatz von Linienstärken zur Differenzierung von Maßstab, Schärfentiefe und Schnittdarstellungen zeichnet Ellie akribisch das Innenleben von Orten und Räumen und verschmilzt deren Geschichten und Merkmale zu einem Gesamtkonzept, das die Botschaft ihres Kunden vermittelt.Stil
Ellies einzigartiger Ansatz hat zu einem ebenso einzigartigen Stil geführt. Ihre skurrilen architektonischen Querschnitte sprühen vor Verspieltheit, Humor und Erzählkunst – chaotische Welten, die durch Mechanik, Struktur und architektonische Merkmale geerdet werden.Auszeichnungen
2017 – Der Parkin-Preis – Finalist